Das neueste Infobulletin über die Endphase der Gesamtsanierung:

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Infobulletins

Redaktion SMDK Sondermülldeponie Kölliken
28.03.2014

Infobulletin Nr. 45

Das Ziel der Gesamtsanierung der Sondermülldeponie Kölliken ist in Sichtweite gerückt. Bis Ende 2013 sind von insgesamt 620 000 Tonnen Abfall aus der Deponie gut zwei Drittel rückgebaut, analysiert und fachgerecht entsorgt worden. Rund 8000 Tonnen rezyklierbares Material konnten bis jetzt wieder in den Stoffkreislauf eingebunden oder thermisch verwertet werden. Dabei handelt es sich vor allem um Stahl, Beton, Plastik sowie Akkus und Batterien.

Die tägliche Rückbauleistung konnte seit Beginn der zweiten Rückbauetappe im März 2011 von anfänglich 250 Tonnen sukzessive auf durchschnittlich 450 bis 550 Tonnen /Arbeitstag gesteigert werden. An Spitzentagen konnten bei günstigen Verhältnissen sogar bis maximal 1100 Tonnen rückgebaut werden.

Das lässt die Annahme zu, dass aus heutiger Sicht das ursprüngliche Zeitziel für das Ende des Deponieaushubs von Mitte 2016 nicht nur eingehalten, sondern sogar unterschritten werden könnte. Die Leistungssteigerung in der zweiten Rückbauetappe ist aufgrund der optimierten Rückbauverfahren, Der Rückbau der Sonderabfälle der SMDK geht in die Schlussphase der nachgerüsteten Technik und unter Einhaltung der vorgegebenen hohen Sicherheitsstandards erzielt worden. Diese haben dazu beigetragen, dass bis jetzt keine gravierenden Zwischenfälle aufgetreten sind.

Der Rückbau einer derartigen Sondermülldeponie in bewohntem Gebiet bleibt bis zum Schluss ein Pionierprojekt. Rückschläge sind immer noch möglich. Unter Einbezug solcher Eventualitäten lässt sich auch zum heutigen Zeitpunkt für das Ende der Rückbauarbeiten noch kein verbindlicher Termin festlegen.

Quantitativ und qualitativ mithalten muss bei gesteigerter Rückbauleistung auch das beauftragte Analytik-Labor. Das Tagessoll beträgt zurzeit rund 58 Vollanalysen. Dieses wird dank grossem Einsatz aller Beteiligten meistens übertroffen. In Anbetracht der Komplexität der Abfälle und der vielen unbekannten Stoffe, die sich innerhalb der Deponie bei Abbaureaktionen gebildet haben, ist es eine bemerkenswerte Leistung, dass auch im Labor seit zweieinhalb Jahren ohne Zwischenfälle an jedem Arbeitstag produktiv gearbeitet werden konnte.


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