Geschichte
Sicherung des Ist-Zustandes
In den Jahren 1986 - 1990 wurde die Deponie mit einer mehrlagigen Abdeckung aus mineralischem Material ("Kapillarbarriere") abgedeckt. In die Abdeckung wurden 70 vertikal gerammte Gassonden sowie ein Netz von horizontalen Gasdrainagerohren integriert. Damit wurden die Gase permanent abgesaugt. Dies hatte verhindert, dass sich unter der dichten Lehmschicht Deponiegase ansammelten. Für die Verbrennung der Gase wurden verschiedene Pilotanlagen aufgebaut. Da die Gase nicht genügend brennbare Komponenten besassen, wurde anfänglich Propan und ab 1989 Erdgas als Brennstoff verwendet. Dafür wurde eigens die Gasversorgung der Gemeinde Kölliken bis zum Deponieareal verlängert.
Sämtliche geruchbelasteten Sickerwasserschächte und Sammelbecken wurden überdeckt und ebenfalls an das Absaugsystem angeschlossen. Das Sickerwasser wurde nicht mehr in die Kanalisation eingeleitet, sondern mittels Zisternenwagen in spezialisierte Chemiekläranlagen abgeführt.


