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Studienaufträge 2001

Im Sommer 2000 hatte das Konsortium den vier Ingenieurgruppierungen

  • INERTA/G.U.T (Österreich)
  • WCI/BSR (Deutschland)
  • HIMTECH (Deutschland)
  • ARGE TREATMENT TRAIN (Schweiz/Deutschland)

den Auftrag zur Ausarbeitung von vier Studien zum Thema "Gesamtsanierung der Sondermülldeponie Kölliken (SMDK)"erteilt.

Die Studien mussten folgendes berücksichtigen:

  • Aktenstudium / Betriebsbesichtigung
  • Aufarbeitung und Analyse der vorhandenen Unterlagen
  • Prüfung der Realisierungsmöglichkeiten der vorgeschlagenen Lösung
  • Studium der bestehenden Infrastruktur im Hinblick auf das Sanierungskonzept
  • Planerische Umsetzung der ermittelten Grundlagen
  • Erarbeitung eines Sanierungs-, Energie- und Materialflusskonzeptes
  • Studium besonderer Umweltprobleme mit Randbedingungen
  • Erstellung einer Risikoanalyse
  • Auslegung und Dimensionierung des vorgesehenen Konzeptes
  • Erstellung einfacher Prinzipschemata
  • Skizzenhafte Darstellungen von Anlagen und Installationen
  • Angenäherte Ermittlung des Kosten-, Raum- und Zeitbedarfs

Die Studien wurden mit einem Betrag von CHF 100 000 abgegolten, womit die Studien vertraglich der SMDK gehörten. So war es möglich, die besten Vorschläge aus den einzelnen Studien miteinander zu kombinieren und so die optimalste Lösung zu finden.

Auswertung der Schlussberichte

Die vier Studien wurden am 23.03.2001 der internationalen Expertenjury präsentiert. Im Anschluss daran beurteilten und klassierten die Experten die Studien und fassten Ihre Ergebnisse in einem Bericht zusammen:

  • Grundsätzlich sahen alle vier Studien den kompletten Rückbau des Deponiekörpers vor.
  • Die erwarteten Kosten der Sanierung wurden dabei auf unter 500 Millionen Franken prognostiziert
  • Die Sanierung im vorgegebenen Zeitrahmen wurde als möglich eingeschätzt.
  • Alle Studien enthielten sehr gute Vorschläge zu einzelnen Aspekten der Aufgabenstellung;
  • in allen vier Studien gab es aber auch Teilaspekte, welche noch verbesserungsfähig waren. 

Die bestrangierte Ingenieurgruppierung ASA-INERTA / G.U.T (Österreich) wurde mit der Ausarbeitung des Vorprojektes beauftragt.