2000 Interessierte in der Halle
am Besuchstag vom 29.10.2016
► Beitrag SRF Tagesschau

HOME > Gesamtsanierung > Projektierung > Studienwettbewerb 2000

Studienwettbewerb 2000

Auf die im Dezember 1999 erfolgte internationale Ausschreibung für „Studien für eine Gesamt-Sanierung der SMDK“ gingen insgesamt 63 Anmeldungen aus sieben Nationen ein (Deutschland 28, Schweiz 22, Österreich 5, USA 3, Japan 2, Frankreich 1, Belgien, England 1). An der Bewerbung beteiligten sich Hochschulen, Forschungsinstitute, Ingenieurbüros, Unternehmen und Fachleute. Viele Bewerber meldeten sich in Form von Arbeitsgemeinschaften.

Zielsetzung

Mit den Studienaufträgen verfolgte die SMDK das Ziel, Lösungen für die Gesamtsanierung der SMDK inklusive des kontaminierten Deponiesaums zu erhalten. Die Studien sollten aufzeigen, wie das Schadstoffpotential aller Inhaltsstoffe der SMDK nachhaltig so reduziert respektive immobilisiert werden kann, dass nach dem Jahr 2015 keine weiteren Sanierungen mehr notwendig wären. Die Anmeldung zu den Studienaufträge hatte mittels "Deckblatt zur Anmeldung eines Studienauftrages" (zwei A4- Seiten) und einer Ideenskizze (maximal zwei A4- Seiten) zu erfolgen:

Das Deckblatt umfasste die wesentlichen Kenndaten des Interessenten und der im Studienauftrag zu vertiefenden Lösung für die nachhaltige Gesamtsanierung der SMDK im Sinne der vorgenannten Zielsetzung, die Ideenskizze die Beschreibung der Wirksamkeit des Sanierungskonzeptes, der Entwicklungsstand des Sanierungskonzeptes sowie praktische Erfahrung und Anwendungsfälle.

Auswertung und Vergabe

Für die Durchführung des Wettbewerbs wurde ein Projektteam (Kernteam) gebildet, welche Vertreter der Aufsichtsbehörden, des Steuerungsausschusses und der Geschäftsleitung umfassten. Die Auswertung der Eingaben zeigte, dass diese Vorgabe nur durch eine Entnahme des eingebauten Materials mit anschliessender Trennung, Konditionierung und spezifischer Weiterbehandlung erreicht werden kann. Innovative, jedoch wenig erprobte Methoden konnten dabei nicht berücksichtigt werden. Das internationale Expertenteam (Jury), bestehend aus elf anerkannten Fachspezialisten, wählte aus den eingegangenen Bewerbungen vier Organisationen aus, welche zur Erreichung des vorgegebenen Zieles unterschiedliche Techniken vorschlugen.
Das Konsortium erteilte folgenden Firmen den Auftrag zur Ausarbeitung von je einer unabhängigen Studie:

  • ASA / GUT, Österreich
  • WCI / BSR, Deutschland
  • HIMTECH, Deutschland
  • ARGE Treatment Train, Schweiz/Deutschland