Stand Mitte April 2017: 
Bereits über 100 000 To aufgefüllt
► Beitrag SF Schweiz Aktuell

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Monitoring Grundwasser

Anhand von mehr als 200 Bohrungen im Umfeld der Deponie lassen sich die bereits aus der Deponie ausgetretenen Schadstoffe ständig kontrollieren und deren Ausbreitung überprüfen. 

Im Molasse-Fels wurden rund 175 Bohrungen in verschiedene Tiefen abgeteuft und mit Beobachtungsrohren (sogenannten Piezometern) versehen. In den wasserführenden Sandsteinschichten sind diese geschlitzt, so dass sich das durchströmende Wasser im Rohr sammeln kann (Zeichnung A).

Im Schotter der Kölliker-Rinne sind in den rund 55 Bohrungen die Piezometer auf ihrer ganzen Länge geschlitzt (Zeichnung B). 

In diesen Piezometern lässt sich die Wasserqualität mit direkten Messungen (Temperatur, Leitfähigkeit, pH, etc.) vor Ort kontrollieren Bei Bedarf lässt sich das Wasser durch Entnahme von Proben im Labor analytisch überprüfen.

Vier zusätzliche Monitoringlinien (zwei im Molasse-Fels: Nahfeld und Fernfeld, zwei im Schotter der Kölliker-Rinne: Interventionsbrunne-Reihe und Ghürststrasse) dienen der permanenten Überwachung der Auswirkungen der Interventionsmassnahmen.