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Total 339 500 To aufgefüllt.
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Sondermülldeponie Kölliken (SMDK)

Die Sondermülldeponie Kölliken wurde 1978 durch das Konsortium SMDK (Kantone Aargau und Zürich, Stadt Zürich und Basler Chemische Industrie (BCI)) eingerichtet und bis 1985 betrieben. 1985 musste sie wegen Unverträglichkeit mit den Anwohnern und der Umwelt vor ihrer vollständigen Verfüllung geschlossen werden. In der Betriebszeit waren rund 300 000 m3 bzw. 475 000 t Sonderabfälle in Fässern, Säcken sowie lose abgelagert worden. Ab 1986 wurden für rund 150 Mio CHF umfangreiche Erkundungs- und Sicherungsarbeiten durchgeführt worden, bis 2004 die Gesamtsanierung in Angriff genommen wurde.

Gesamtsanierung

2003 hat die Kantonale Aufsichtsbehörde die Gesamtsanierung und damit den vollständigen Rückbau verfügt. Dazu wurden 2006/2007 drei im Unterdruck stehende Hallen gebaut worden. Die Abluft aus den Hallen wird permanent abgesaugt und gereinigt.

Im Herbst 2007 begann der Rückbau. Insgesamt mussten 664 100 Tonnen Material (Abfälle, Fels und Oberflächenabdeckung) rückgebaut, beprobt und entsorgt werden.

Der Rückbau war Ende April 2016 abgeschlossen. März-August 2017 wurde die leere Grube mit Ausbruchsmaterial aus der nahen SBB-Baustelle des Eppenbergtunnels teilverfüllt. Nach dem Hallenabbruch,der im Verlaufe des Jahres 2018 stattfindet, wird das Gelände restverfüllt und rekultiviert. Parallel dazu wird die Grundwasserreinigung betrieben, bis die von der Aufsichtsbehörde vorgegebenen Grenzwerte erreicht sind.

Die Kosten für Deponierückbau und Nachsorge werden sich auf rund 731 Mio. CHF belaufen (Stand Oktober 2016).

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